Wie viel Protein am Tag für Muskelaufbau?

Proteine – der wichtigste Makronährstoff von allen. Nicht nur zum Muskelaufbau, sondern generell für ein gesundes Leben. Doch es stellen sich viele Fragen … Wie viel Protein braucht man, wann soll ich meine Proteine essen und welche sind die besten Quellen? Ausführliche Antworten findest Du jetzt hier.


Als Fitnessmodel und Autor werde ich häufig nach dem einen entscheidenden Tipp gefragt, welcher das Leben hinsichtlich der Ernährung sofort besser machen würde.

Diese Frage konnte und wollte ich lange Jahre nicht beantworten, einfach weil es nicht eine einzige Antwort auf das Leben gibt. Weder im Krafttraining noch ganz allgemein. Doch ich habe meine Meinung nach vielen Jahren intensiver Forschung geändert und habe tatsächlich nun eine Antwort auf die Frage, nach dem einen Tipp, der alles besser machen würde:

Iss mehr Protein.

Protein bzw. Eiweiß ist der wichtigste Baustein in unser Ernährung – und das längst nicht nur für den Muskelaufbau. In diesem Artikel möchte ich nun alle gängigen Fragen über diesen wichtigen Makronährstoff beantworten und gebe dir klare Richtlinien mit auf den Weg, damit du mehr Muskeln aufbaust, effizienter Fett verlierst und rundum leistungsfähiger wirst.

Viel Spaß und viele Erkenntnisse beim Lesen!

Artikelinhalt:

  1. Warum brauchen wir Proteine
  2. Wie viel Protein zum Muskelaufbau
  3. Wie viel Eiweiß pro tag zum Abnehmen
  4. Wann soll man Proteine essen
  5. Die besten Proteinquellen
  6. Kann man zu viel Protein essen
  7. Fazit Proteine: Die idealen Werte der Proteinzufuhr

Warum brauchen wir Proteine

 

Auch wenn es sicher nichts neues für dich ist, will ich kurz ganz von vorne anfangen …

Proteine sind einer von drei Makronährstoffen, aus denen sich unsere gesamte Ernährung zusammensetzt. Die anderen beiden sind Fette und Kohlenhydrate. Protein bzw. Eiweiß ist dabei eigentlich nur der übergeordnete Sammelbegriff für die sogenannten Aminosäuren.

Unser Körper besteht dabei zu 76% aus Wasser und Aminosäuren, was einem schon jetzt die essentielle Bedeutung von genügend Aminosäuren in unserer Ernährung bewusst machen sollte. [1][2]

Wofür benötigt der Körper Eiweiß?

Die Funktion der Proteine und Aminosäuren ist sehr vielfältig. Aminosäuren unterstützen unser Gehirn dabei zu laufen, sie reparieren beschädigte bzw. bauen neue Muskelfasern auf, sie halten unser Immunsystem in Schach, regulieren Stress, sorgen für die Gesundheit unseres Herzens und sie produzieren neue Zellen.

Außerdem aktiveren Aminosäuren – insbesondere die Aminosäure Leucin – das mTor Enzym, welches hauptsächlich die Muskelproteinsynthese auslöst. [3][4][5]

Mehr Protein = Bessere Resultate!

Somit sind Proteine also DER entscheidende Faktor für die Entstehung neuer Zellen und dass wir uns stetig regenerieren und erneuern können.

Protein ist somit Leben und ohne Proteine werden wir als Mensch eingehen.

Genügend Proteine sind also längst nicht nur für uns Kraftsportler relevant, sondern für ausnahmslos jeden Menschen (weshalb ich zu meiner Empfehlung weiter oben gekommen bin).

Alleine wenn wenn wir täglich mehr Proteine essen, haben wir folgende Vorteile:

Doch besonders wenn wir im Training sind, Muskeln aufbauen und viel Muskelmasse während einer Diät halten wollen, müssen wir uns näher mit diesem wichtigen Makronährstoff beschäftigen.

Wie viele Proteine brauchen wir wirklich? Was sagt die Studienlage und welche Faktoren beeinflussen die korrekte Proteinzufuhr? Gibt es bessere Proteinquellen als andere, wo sind Proteine drin und wann sollten wir Proteine zu uns nehmen?

All das klären wir jetzt.

Wie viel Protein zum Muskelaufbau

 

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Proteinzufuhr von (nur) 0.8g Protein je Kg / Körpergewicht. Bei einem 80 Kg schweren Athleten landen wir dabei bei einer täglichen Proteinzufuhr von circa 64g Protein am Tag. [11]

Dass das viel zu wenig ist, muss ich dir sicherlich nicht sagen und auch nicht, dass Athleten deutlich bessere Leistungen erbringen, sobald sie mehr Proteine in ihrer Ernährung haben. [12]

Hintergrund für diese Angaben der DGE ist jedoch das Vermeiden von Mängelerscheinungen.

Sprich alles unter 0.8g je Kg / Körpergewicht vermeidet einen Mangel an Proteinen bzw. Aminosäuren – aber das sollte nun wirklich nicht unser Ansatz im Leben sein und das ideal sieht nun wirklich anders aus.

Wie viel Protein braucht man aber nun zum idealen Muskelaufbau?

Hier reicht die Studienlage von 1.6g bis sogar zu 3.2g je Kg / Körpergewicht. Der tatsächliche und reele Bedarf wird dabei von unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst. Faktoren wie dem Alter, der bereits bestehenden Muskelmasse, wie hoch oder niedrig der Körperfettanteil ist und insbesondere, ob man im Kaloriendefizit oder im Kalorienüberschuss ist.

Als erstes wollen wir die idealen Werte für den Kalorienüberschuss herausfinden und ein Blick in die Studienlage empfiehlt hier eine Proteinzufuhr von 1.3g bis 1.8g Protein je Kg / Körpergewicht.

Laut der folgenden Studie ist diese Menge an täglichem Protein ausreichend, um eine anabole Muskelproteinsynthese zu stimulieren und neue Muskulatur aufzubauen. Hier finden wir jedoch schon die ersten Anmerkungen darüber, dass sich diese Werte nach Trainingsstatus und im Kaloriendefizit ändern könnten (wichtig für später). [13]

Eine weitere Studie empfiehlt ebenfalls diese Menge der Proteinzufuhr zum Muskelaufbau, auch wenn sich diese Studie hier eher am höheren Spektrum der Skala befindet. Auch hier finden wir ebenfalls wieder Anmerkungen darüber, dass sich diese Werte ändern, sobald man mehr oder intensiver trainiert, dass es eine Frage der Proteinquelle ist, der Kalorienzufuhr und dass die Menge an Protein in der Diät wichtiger wird. [14]

Es gibt also keine allgemein-gültige Antwort, um die letztenendes richtige Antwort auf die ideale Proteinzufuhr zu finden und mit welcher Menge man seinen Eiweißbedarf decken sollte.

Also müssen wir eine weitere Variable in die Gleichung miteinbeziehen: Jahrelange Praxiserfahrung.

Aus meiner über 5 jährigen Praxiserfahrung und unzähligen Coachings und Transformationen, die ich persönlich begleitet habe, komme ich zu folgender täglichen Proteinempfehlung im Kalorienüberschuss:

  • 1.8g bis 2.0g Protein je Kg / Körpergewicht am Tag

Auf einen 80 Kg schweren Athleten macht das zwischen 144g bis 160 g Eiweiß am Tag, insofern man sich ebenfalls im Kalorienüberschuss befindet.

Dies ist der Wert, mit dem ich persönlich die besten Resultate die letzten Jahre erzielt habe und meine Coaching-Teilnehmer ebenso.

Das ist deutlich mehr, als es die DGE empfiehlt – aber auch deutlich weniger, als es uns so mancher Pro-Bodybuilder weismachen will, welche uns gerne mal zu 4g Protein je Kg / Körpergewicht raten …

Wie viel Eiweiß pro Tag zum Abnehmen

 

Sobald wir uns in einem Kaloriendefizit befinden, ändert sich jedoch die gesamte Gleichung und unser Körper benötigt deutlich mehr Aminosäuren. Sowohl zum Erhalt der eigenen Muskulatur, als auch um weiterhin neue Muskulatur aufbauen zu können.

Sehr gute Studien, die eine große Relevanz für uns Kraftsportler haben, kommen hier so auf Richtwerte zwischen 2.0g bis 3.2g Protein am Tag je Kg/ Körpergewicht. Mithilfe dieser Werte haben fortgeschrittene Athleten effektiv Fett verloren, während sie gleichzeitig ihre Muskelmasse erhalten oder sogar neue aufgebaut haben. [15][16]

2.0g bis 3.2g ist jedoch eine noch größere Spanne, weshalb wir auch hier wieder äußere Umstände und persönliche Referenzen in eine letztendliche fundierte Empfehlung mit einfließen lassen müssen.

So erhöht sich der Proteinbedarf,

  • je älter man ist
  • desto länger, härter und öfter man trainiert
  • je niedriger der Körperfettanteil ist
  • desto mehr Erfahrung und fortgeschrittener man ist

Ich persönlich erziele bei mir und meinen Klienten die mit Abstand besten Resultate bei einer täglichen Proteinzufuhr im Kaloriendefizit mit zwischen 2.2g bis 2.4g Protein je Kg / Körpergewicht.

Auf unseren 80 Kg schweren Athleten macht das einen täglichen Proteinbedarf von im Schnitt 176g bis 192g.

Als Richtwert: Ich trainiere im Schnitt 3 bis 4 mal in der Woche für circa jeweils 2 Stunden. Im Sommer habe ich einen durchschnittlichen Körperfettanteil von 8% und zudem habe ich 5 Jahre Krafttraining auf der Uhr.

Mit täglich 190g bis 200g Protein erziele ich dabei deutlich die besten Resultate.

Daraus ergibt sich auch gleichzeitig meine Empfehlung für dich, wenn du dich bewusst in ein Kaloriendefizit begibst und effektiv Fett verbrennen und Muskelmasse erhalten willst.

In der Diät gehe ich auf Nummer sicher erhöhe meine Proteinzufuhr auf ca. 2.4g Protein je Kg / Körpergewicht

  • 2.2g bis 2.4g Protein je Kg / Körpergewicht am Tag im Kaloriendefizit

Der Proteinbedarf pro Tag steigt während der Diät einfach an und für bestmögliche Resultate sollten wir hier lieber etwas höher ansetzen.

Wann soll man Proteine essen

 

Wenn wir die ideale Proteinmenge für unseren aktuellen Status Quo und unser Ziel gefunden haben, können wir uns weitere Gedanken über eine mögliche Optimierung der Proteinzufuhr Gedanken machen.

Wichtiger Hinweis: Die nun folgenden Ratschläge werden in der Praxis nur zu Erfolgen führen, wenn die Gesamtmenge der Proteinzufuhr korrekt ist. Die tägliche Gesamtmenge ist wichtiger als jegliches Timing oder als jegliche Quelle der Proteinzufuhr.

Mein Ansatz, sowohl als praktizierender Athlet und Fitnessmodel als auch als Autor und Coach, besteht aber nicht nur darin die Dinge gut zu machen, sondern sie so gut wie nur möglich in der Praxis umzusetzen – einfach um dann auch die bestmöglichen Resultate zu erzielen.

Gut ist es, wenn die eine gewisse Gesamtmenge an Proteinen erzielen und unseren Proteinbedarf am Tag komplett decken.

Dies wird zu den gewünschten Resultaten führen und die Gesamtmenge steht unangefochten an erster Stelle. Ob wir dies durch 1 Mahlzeit oder aber 6 schaffen ist dabei irrelevant.

Bewegen wir uns aber auf der Prioritätenskala weiter aufwärts, so spielt das Timing und die Frequenz der Proteinzufuhr die nächst entscheidende Rolle.

Wer die bestmöglichen Resultate hinsichtlich des Muskelaufbaus erzielen will, der sollte seine Proteinzufuhr gleichermaßen auf 4 Mahlzeiten über Tag hinweg aufteilen. [17]

Jede dieser Mahlzeiten (die Aminosäuren aus dem Protein) wird bestmögliche die Muskelproteinsynthese stimulieren, die dann wiederum den Muskelaufbau fördert.

Mit der Muskelproteinsynthese verhält es sich so, dass sie ab einem bestimmten Punkt nicht mehr höher ansteigt und wir keinen Vorteil von einfach nur noch mehr Protein haben. 

Wir werden jedoch einen Vorteil dadurch haben, dass wir sie mehrmals am Tag durch eine proteinreiche Mahlzeit auslösen – und Studienlage zeigt hier, dass 4 proteinreiche Mahlzeiten das Ideal sind.

Mehr ist nicht schlimm, scheint uns aber auch keine weiteren Vorteile hinsichtlich des Muskelaufbaus zu liefern.

So sollte jede dieser 4 Mahlzeiten zwischen 0.4-0.55g Protein je Kg / Körpergewicht für maximale und bestmögliche Resultate enthalten.

Aus unseren 80 Kg schweren Athleten macht das 32g bis 44g Protein pro Mahlzeit. Etwas mehr oder weniger ist nicht schlimm und wenn man dies in Kombination mit der Gesamtmenge der Proteinzufuhr im Check hat, macht man schon sehr viel richtig.

Verantwortlich für dieses Auslösen der Muskelproteinsynthese ist insbesondere die Aminosäure Leucin, welche der wahre Champ unter allen Aminosäuren ist.

Deshalb schauen wir uns nun als letzten Punkt die besten Proteinquellen an, die eben diese 4 Mahlzeiten beinhalten sollten.

Die besten Proteinquellen

 

Wenn wir nun die Gesamtmenge unserer Proteinzufuhr kennen und diese auf vier Mahlzeiten aufgeteilt haben, können wir uns nun dem letzten entscheidendem Punkt widmen – den besten Eiweißquellen.

Entscheidend darüber, wie gut oder wie schlecht eine Proteinquelle ist, ist deren Gehalt an essentiellen Aminonsäuren bzw. deren Menge an Leucin.

Leucin ist die wichtigste von allen Aminosäuren, da sie den größten Einfluss auf die Aktivierung der Muskelproteinsynthese hat. [18][19][20]

Einfach gesagt, desto mehr Leucin wir in unseren Mahlzeiten haben, desto besser ist es für den Muskelaufbau.

Jede dieser vier Mahlzeiten sollte um die 2.0-3.0g Leucin beinhalten, welche wir in der Regel mit 20-40g hochwertigem Protein bekommen sollten.

Wo ist viel Eiweiß enthalten? Dies sind die besten Protein Lieferanten:

  • Fisch wie Lachs, Thunfisch, Pangasius, Zander, Forelle, Hering, Kabeljau oder Garnelen
  • Fleisch wie Hühnchen, Pute, Rindfleisch oder Schwein
  • Milchprodukte wie Whey Protein, Magerquark, griechischer Joghurt, körniger Frischkäse und Käse
  • Eier
  • Die besten Proteinquellen für Veganer sind rote Linsen, Quinoa, Chia Samen, Nüsse, Hanfsamen, Soja, Tofu, Lupinen, Erbsen oder Kidneybohnen

Von all diesen Optionen sind die besten Eiweißquellen Fleisch, Whey Protein und Eier.

Diese habe die höchste biologische Wertigkeit und den höchsten Anteil an essentiellen Aminosäuren, und somit auch den höchsten Leucin-Anteil. [21][22][23]

Besonders Whey Protein ist dabei hervorragend für uns Sportler, da es extrem schnell aufgenommen und bis zu 80% der aufgenommen Proteine komplett vom Körper verwendet werden können. [24] Im Vergleich zu anderen Produkten ist es sogar eine relativ günstige Eiweißquelle.

Dies ist auch der Grund, warum ich stets empfehle Whey Protein um das Training herum zu konsumieren, da wir dadurch nachweislich bessere Leistungen erbringen werden und auch einen besseren Muskelaufbau erwarten können. [25][26][27][28][29]

Hier findest Du dazu meinen ausführlichen Beitrag für die perfekte Pre-Workout Mahlzeit.

Für maximale Resultate und beste Qualität solltest Du beim Kauf auf ein sogenanntes Whey Protein Isolat achten.

Bei einem Whey Protein Isolat werden unnötige Fette und die Laktose herausgefiltert und somit steigt der reine Proteingehalt auf +90%, was sich darin äußert, dass wir insgesamt mehr Protein pro Portion zu uns nehmen und mehr essentielle Aminosäuren zur Verfügung pro Portion haben. [30]

Hier meine Empfehlung:

Angebot!

67,82 62,68

Enthält 10% Mehrwertsteuer
(4,18 / 100 g)
Kostenloser Versand
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage

22,61

Enthält 10% Mehrwertsteuer
(4,52 / 100 g)
zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage

22,61

Enthält 10% Mehrwertsteuer
(4,52 / 100 g)
zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage

Noch ein abschließendes Wort zu pflanzlichen Proteinquellen, denn Eiweißprodukte müssen sicherlich nicht immer nur aus tierischen Quellen stammen (ich bin selber Vegetarier).

Tierische Proteinquellen sind zwar pflanzlichen Proteinquellen immer überlegen, einfach weil sie mehr essentielle Aminosäuren und mehr Leucin beinhalten, das bedeutet aber nicht, dass man mit einer vegetarischen oder gar veganen Eiweißquelle keine Muskulatur aufbauen kann.

Das ist totaler Blödsinn und pflanzliche Proteinquellen enthalten in der Regel auch alle essentiellen Aminosäuren, die wir für den Muskelaufbau benötigen. [31]

Nur eben leider nicht so viele – und das kann zu einem Problem werden, wenn man nicht genügend Protein insgesamt zu sich nimmt.

Besonders als Veganer sollte man sich deshalb stets am höheren Ende meiner oben angegeben Skalen bewegen, damit man wirklich ausreichend essentielle Aminosäuren bekommt.

Kann man zu viel Protein essen

 

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit einer weiteren wichtigen Frage und zwar, ob man zu viel Protein essen kann oder ob man sogar gesundheitliche Nebenwirkungen eines hohen Proteinkonsums in Kauf nehmen muss.

Ist zu viel Protein schädlich? Gibt es eine Protein Obergrenze? Kann zu viel Eiweiß Nebenwirkungen haben?

Nein – weder noch!

Eine systematische Auswertung im Jahre 2018 aller Studien zu diesem Thema fand heraus, dass selbst ein Proteinkonsum von bis zu 35% der gesamten Kalorienmenge (bei 2.600 Kalorien sind dies immerhin 228g Protein) absolut ungefährlich sind und keinen negativen Einfluss auf die Blutwerte oder die Nieren haben. [32]

Darüber hinaus gibt es bis heute keine relevanten Studien, die zu dem Schluss kamen, dass eine extrem hohe Proteinzufuhr (300-450g täglich) gesundheitliche Nachteile mit sich bringen würde.

Da wir aber so oder so niemals so viel essen werden, ist dies eh umrelevant für uns …

Es gibt jedoch ein Szenario, wann wir zu viel Protein essen könnten …

Und zwar dann, wenn wir nichts anderes mehr essen und keinen Spaß mehr in unser Ernährung haben oder aufgrund einer gewissen minimalen Menge an Kalorien keinen Platz mehr für die anderen Makronährstoffe haben.

Hier ist also nicht das Protein das Problem, sonders vielmehr die Abwesenheit der anderen Makronährstoffe – die eben auch wichtig sind.

Einseitigkeit ist ein häufiges Problem beim Abnehmen, welches du unbedingt vermeiden solltest.

Solange du dich aber an meine Vorgaben und Formeln hältst, sollte weder das eine noch das andere der Fall sein und du kannst dir eine zielgerichtete Ernährung schneidern, die dir viel Spaß, Abwechslung und vor allem Resultate liefert.

Fazit Proteine: Die idealen Werte der Proteinzufuhr

 

Das Wort Protein kommt vom griechischem Protos – was so viel wie das Erste bedeutet und das ist es auch.

Proteine sind der mit Abstand wichtigste Makronährstoff innerhalb unserer Ernährung und wir sollten in allen Lebenssituationen und in jedem Alter darauf bedacht sein, stets genügend Proteine zu konsumieren.

Für uns Athleten und Kraftsportler ist Protein sogar noch wichtiger, weshalb hier meine generellen Empfehlungen rund um das Protein sind:

  • Esse im Kalorienüberschuss täglich zwischen 1.8g bis 2.0g Protein je Kg / Körpergewicht am Tag
  • Esse im Kaloriendefizit täglich zwischen 2.2g bis 2.4g Protein je Kg / Körpergewicht am Tag
  • Teile deine Proteinzufuhr auf 4 Mahlzeiten über Tag hinweg auf
  • Achte auf hochwertige Proteinquellen mit viel essentiellen Aminosäuren
  • Trinke / Esse schnell verfügbares Protein rund um das Krafttraining

Dies sind die mit Abstand wichtigsten Stellschrauben rund um das Protein und wer diese in seiner täglichen Ernährung am Platz hat, macht alles erdenkliche richtig, wenn es um die ideale Proteinversorgung geht.

Wer noch eine Schippe drauflegen will, der kann zusätzlich noch zu seiner größten Mahlzeit extra Leucin zusammen mit Creatin Monohydrat konsumieren, da dies nochmals besser die Muskelproteinsynthese und den damit verbundenen Muskelaufbau stimulieren wird.

Besonders in Kombination mit dem Betain und dem hohen Insulinausschuss der größten Mahlzeit des Tages haben wir einen sehr potenten synergetischen Effekt, weshalb wir genau nach diesem Prinzip unser einzigartiges RECOVERY PRO entwickelt haben.

Das RECOVERY PRO vereint die besten wissenschaftlichen Wirkstoffe, welche bewiesenermaßen den Muskelaufbau und die Regeneration fördern.

Dein Boost an Leucin und Creatin Monohydrat:

RECOVERY PRO – Post-Workout Shake

33,91

Enthält 10% Mehrwertsteuer
(4,52 / 100 g)
zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage

RECOVERY PRO ist ein Post-Workout Shake kreiert nach unserer einzigartigen Formel, damit Du das Beste aus deinen Workouts herausholst. 

  • Perfekte Zutaten für nach dem Training
  • Klinisch bewiesene Inhaltsstoffe und korrekte Dosierungen
  • Ration für 30 Tage
  • Made in Germany
Artikelnummer: 241399 Kategorie:
Weiterlesen

Protein zählt – immer! Achte deshalb täglich auf deine Proteinzufuhr und deine Kalorienmenge und du machst schon einen Großteil der Dinge richtig, die es richtig zu machen gibt. Viel Erfolg beim Umsetzen und Gute Gainz Dir!

Nachweise
  1. https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/anorganische_und_analytische_chemie/lehre/ chemie/anorganische_chemie/ grundpraktikum/ac_inhalt.pdf
  2. http://kirste.userpage.fu-berlin.de/medi/suppl/mensch.html
  3. Anthony JC, Yoshizawa F, Anthony TG, Vary TC, Jefferson LS, Kimball SR. Leucine stimulates translation initiation in skeletal muscle of postabsorptive rats via a rapamycin-sensitive pathway. J Nutr. 2000;130(10):2413-2419.
  4. Kimball SR, Jefferson LS. Signaling pathways and molecular mechanisms through which branched-chain amino acids mediate translational control of protein synthesis.
    J Nutr. 2006 Jan;136(1 Suppl):227S-31S. doi: 10.1093/jn/136.1.227S.
  5. Bolster DR, Crozier SJ, Kimball SR, Jefferson LS. AMP-activated protein kinase suppresses protein synthesis in rat skeletal muscle through down-regulated mammalian target of rapamycin (mTOR) signaling. J Biol Chem. 2002;277(27):23977-23980.
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24588967
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23107521
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27159194
  9. https://www.researchgate.net/publication/257350851_ A_Systematic_Review_of_Dietary_Protein_During_Caloric_Restriction_ in_Resistance_Trained_Lean_ Athletes_A_Case_for _Higher_Intakes
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25733634
  11. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/protein/
  12. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14971434
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22150425
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11023001
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26817506
  16. https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12970-015-0100-0
  17. https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12970-018-0215-1
  18. Anthony JC, Yoshizawa F, Anthony TG, Vary TC, Jefferson LS, Kimball SR. Leucine stimulates translation initiation in skeletal muscle of postabsorptive rats via a rapamycin-sensitive pathway. J Nutr. 2000;130(10):2413-2419.
  19. Koopman R, Wagenmakers AJ, Manders RJ, et al. Combined ingestion of protein and free leucine with carbohydrate increases postexercise muscle protein synthesis in vivo in male subjects. Am J Physiol Endocrinol Metab. 2005;288(4):E645-653.
  20. Castellino, P., et al. „Effect of insulin and plasma amino acid concentrations on leucine metabolism in man. Role of substrate availability on estimates of whole body protein synthesis.“ Journal of Clinical Investigation 80.6 (1987):1784.
  21. http://www.ajas.info/Editor/manuscript/upload/14-232.pdf
  22. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22818257
  23. ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/meeting/009/ae906e/ae906e26.pdf
  24. http://www.jssm.org/vol3/n3/2/v3n3-2pdf.pdf
  25. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19589961
  26. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11158939
  27. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17095924
  28. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3577439/
  29. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16988909
  30. https://naldc.nal.usda.gov/download/10270/PDF
  31. http://ajcn.nutrition.org/content/59/5/1203S.abstract
  32. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30032227

Das könnte Dich auch interessieren

Empfehlungen

Angebot!

187,99 124,99

inkl. Mehrwertsteuer
Kostenloser Versand
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage
Angebot!

95,57 87,37

Enthält 10% Mehrwertsteuer
Kostenloser Versand
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage

59,96

inkl. Mehrwertsteuer
Kostenloser Versand
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage

7 Idee über “Wie viel Protein am Tag für Muskelaufbau?

  1. Oliver K. sagt:

    Sehr gutes Thema. Selbst bei den Beiträgen machst du dir so viel Mühe das es auch für jeden einzelnen verständlich ist. Respekt. Ich lese gerade alle Beiträge durch, bevor ich mich an das Buch wage. Das Recovery Pro ist defintiv was die Wirkung an geht der Hammer. Vom Geruch bzw. Geschmack könnte ich zwar kotzen aber solange die Wirkung weiterhin besteht heißt es Augen zu und durch 🙂

  2. Sjard sagt:

    Hey Oliver, danke für dein Kommentar. Der Geschmack ist schon etwas speziell, da muss ich dir recht geben. Wir arbeiten aktuell mit Hochdruck an einem neuen Geschmack und sind auf dem besten Weg, diesen in den nächsten Wochen präsentieren zu können. 🙂
    LG Sjard

  3. Pingback: Die besten Lebensmittel zum Abnehmen (Nicht was Du erwartest) - quantumleapfitness.de

  4. Pingback: Sixpack bekommen - Wie lange bis man ein Sixpack hat? [Anleitung]

  5. Pingback: Dauerhaft abnehmen und Gewicht halten | Die bittere Wahrheit

  6. Pingback: Protein Timing - Wie oft Eiweiß am Tag essen (Wissenschaftliche Analyse)

  7. Pingback: Wie viel Muskelmasse kann man in einem Jahr aufbauen? (Analyse)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.